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Tag der offenen Tür - 31.10.2009 |
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Oktober 2009
Die Fertigstellung eines Baus ist klar asymptotisch: Dem 100% Ergebnis wird sich zunehmend langsamer genähert, ohne es je zu erreichen.
Wenn man dieses Baunaturgesetz akzeptiert hat, kann man jetzt sagen: Wir haben es geschafft! Alle Mieter sind eingezogen, das Haus ist (proppe-)voll, alle Praxen haben die volle Leistungsfähigkeit.
Die Rückmeldungen von allen Seiten sind fast ausnahmslos positiv. Die, die hier arbeiten, fühlen sich wohl. Das Klima unter den Praxen ist ausgezeichnet, es ist schon ein richtiges `Wir´ Gefühl entstanden. Die Patienten und Besucher geniessen die Großzügigkeit und die kurzen Wege. Gerade behinderte Patienten spüren die Erleichterungen eines Gebäudes, das gezielt für Kranke und Arztbesuche gebaut wurde.
Das einzige Ärgernis ist und bleibt die unbekannte Zufahrt, die von vielen von der Husener Strasse gesucht wird, im Grünebaumweg vermutet wird, und von der „richtigen“ Seite aus über Pohlweg und Mersinweg so schlecht (bzw. garnicht) ausgeschildert ist, dass sich viele verzweifelt in der Nachbarschaft nach dem Weg erkundigen müssen. Auch die Zufahrt zu unserem grossen Parkplatz ist so versteckt am Ende des Wendehammers, dass manche kurz vor dem Ziel umkehren… Ob da die Stadt Paderborn, die dafür verantwortlich ist, ein Einsehen hat, ist zur Zeit höchst unwahrscheinlich.
Wir dürfen leider keine weitere Ausschilderung anbringen.
Ende August haben wir eine „kleine“ Eröffnungsveranstaltung für die Paderborner Ärzteschaft angeboten, die auch auf große Resonanz gestossen ist.
Am Samstag, 31.Oktober 2009, veranstalten wir nun einen „Tag der offenen Tür“. So können alle, die einfach einmal auch von Innen schauen wollen, sich einen Eindruck verschaffen. Damit es nicht langweilig wird, haben auch alle Praxen ein Programm zu medizinischen Themen aufgestellt, so dass von Posterpräsentationen und Infoständen bis zu Vorträgen etliches geboten wird.
Kommen Sie uns besuchen! |
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Juni 2009
Der Titel sagt das Wesentliche: Die ersten Praxen sind im Facharztzentrum eingezogen, aber fertig ist es noch nicht. Die Arbeiten an allen Fronten ziehen sich doch deutlich länger hin, als von allen gehofft. Natürlich weiss jeder, dass Termine beim Bau oft nur ein frommer Wunsch sind, aber warum ist das eigentlich so??
Als Bauherren haben wir einiges gelernt, vielleicht sollten wir ein kleines Kommunikationshandbuch herausgeben: Der Begriff "zwei Wochen" ist keineswegs eine Zeitangabe. Es ist ein Antwort-passepartout für alle Fragen, die mit "wann" oder "wie lange" beginnen. Ähnliches gilt für "selbstverständlich", "sofort" oder "diese Woche noch". Es gibt auch einen diametralen Unterschied zwischen "ja" und "ja ja". Zuverlässig sind Begriffe wie "kein Problem" oder "da können Sie sich drauf verlassen". Da sollte man sich dann auf alles gefasst machen. Auch der physikalische Grundsatz "wo ein Handwerker arbeitet, kann kein Zweiter arbeiten" scheint unbekannt zu sein. Sonst wäre klar, das eine Woche Elektriker plus eine Woche Fliesenleger plus eine Woche Installateur in Summe eben nicht eine Woche Bauzeit ist.
Der 1.April als Einzugstermin war dann auch ein Scherz. Aber die Flexibilität der Planungen der Mieter war irgendwann aufgebraucht, und so mußten zunächst die Neurochirurgen, später wir Kieferchirurgen und die Augenärztin inmitten der Baustelle ihre Praxen einrichten. Unseren Patienten wurde einiges abverlangt, an Baggern und LKWs vorbei über Kies den Nebeneingang suchen und sich dann den Weg durch Bauarbeiter und -material bis zur Praxis bahnen. Glücklicherweise zeigten fast alle Patienten viel Verständnis. Dafür schieben die Praxisinhaber Frust. Verständlich.
Nichtsdestotrotz: der Fortschritt Tag für Tag ist deutlich. Wir nähern uns mit großen Schritten einem Zustand, unter dem unsere Patienten unseren Parkplatz erreichen und sauberen Fusses ins Haus kommen können. Auch die nächsten Einzüge stehen an, zunächst der Allgemeinmediziner, dann zum 1.7. vermutlich der Rest.
Wann wir wirklich endlich fertig sind? In zwei Wochen! |
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Januar 2009
Die Feiertage mit dem Jahreswechsel sind vorbei, und damit auch die erste echte Frostperiode. Das Arbeiten am Bau wurde dadurch erheblich erschwert, gewisse Arbeiten wie der Aussenputz konnten nicht ausgeführt werden. Und mal ehrlich: Wer arbeitet schon gern, wenn man eigentlich keinen Hund vor die Tür jagt...
Aber der Reihe nach! Zunächst wurde ja fleissig weiter gen Himmel gestrebt, bis auch die letzte Lage des Dachs erstellt war, und wir endlich Richtfest feiern konnten. Allen Beteiligten hat es viel Spass bereitet. Der Richtspruch war feierlich, Essen und Trinken gut und reichlich. Die offiziellen Reden waren kurz und prägnant. Mit zunehmender Dunkelheit legte sich besonders bei den Verantwortlichen spürbar die Anspannung der letzten Monate. In fröhlicher Runde wurde so manches rausgelassen, was sich angestaut hatte, welch angenehm reinigende Nebenwirkung. Bei den Bildern sind einige Eindrücke.
Aus dem übersichtlichen Rohbau ist inzwischen ein Ameisenhaufen geworden. Dutzende von Fachfirmen wuseln und wirbeln, vieles geschieht im Verborgenen, anderes (wie der Trockenbau der Innenwände) ist so rasant, dass man innerhalb von wenigen Tagen völlig die Orientierung verlieren kann. Zusammenfassend scheinen aber alle sehr engagiert und konzentriert zu arbeiten, die Probleme sind bislang alle lösbar. Wenn die Arbeitsbedingungen besser wären, wäre auch der Zeitplan zu halten, aber die Witterung hat es seit November nicht gut mit uns gemeint!
Unser größtes Problem ist nach wie vor (man will es eigentlich garnicht glauben) unsere zukunftsorientierte ökologische und ökonomische Gebäudeklimatisierung. Derzeit versucht sich die dritte Bohrfirma (wenn ich richtig gezählt habe) im Versenken von Rohren und Finden von Grundwasser. Für die Wärmepumpe. Diese Firma hat woanders schon bis über 5.000 Meter tief gebohrt. Mal sehen, ob Paderborn´s Fundament auch sie in die Verzweiflung treibt.
Wir hoffen auf einen milden Rest-Winter und einen frühen Frühling, um im nächsten Bericht die ersten Einzüge in die Praxen vermelden zu können. |
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